Buchhändlerin bei der Quimus Bestandserfassung ihrer Bücher am Regal

Die Quimus Bestandserfassung 2025

Alle Jahre wieder: Die Bestandserfassung zum Jahresende ist wichtig für aktuelle Bestände und sich daraus ergebende Kennzahlen. Mit Quimus und unseren Online-Seminaren eine einfache und zügige Aufgabe.

28. Januar 2026 Lesedauer 14 min 0

Wir haben eine kleine Buchhandlung in einem kleinen Ort im Kreis Lüchow-Dannenberg an der Elbe und arbeiten zu dritt. Als Schwerpunkte haben wir Literatur, da sind wir ganz gut aufgestellt. Wir haben aber auch Musik, das heißt CD’s, und dann noch Kinderbuch, da haben wir auch eine wirklich gute Auswahl.

Doris Haase-Mohrmann, Buchhändlerin („Buch und Musik“)

Zum Jahresende fanden zwei Online-Veranstaltungen zur Quimus-Bestandserfassung statt, moderiert von unserem Experten Ralf Schiering. An den beiden Terminen kamen insgesamt mehr als 140 Buchhandlungen mit ca. 160 Teilnehmer*innen zusammen, um ihr Wissen aufzufrischen bzw. neu in die Quimus-Bestandserfassung einzusteigen. 

Eine der Teilnehmerinnen der Online-Seminare zur Bestandserfassung war Doris Haase-Mohrmann von Buch und Musik aus Hitzacker an der Elbe. Sie hat zum Jahreswechsel 2025/26 zum ersten Mal die Bestandserfassung mit Quimus durchgeführt und berichtete uns im Telefon-Interview von ihren Erfahrungen.  

Welche Gefühle oder Gedanken verbinden Sie normalerweise mit der Bestandserfassung zum Jahresende?

Doris Haase-Mohrmann: Man denkt immer, das ist eine Belastung, da musst du noch durch. Aber ich verbinde damit wiederum auch schöne Gefühle. Ich mag die Bestandserfassung immer gerne, weil ich weiß dann erstmal wieder, was ich habe. Und nachher ist eben alles wieder komplett drin im Bestand. Das ist gut. Das Gefühl überwiegt eigentlich, finde ich. Es ist natürlich ein Zeitaufwand, das ist klar, aber diese [Bestandserfassung] ging so klasse. Das war super. 

Wie haben Sie sich auf Ihre erste Bestandserfassung mit Quimus vorbereitet?

DHM: Ich habe zwei Mal die digitalen Bestandserfassungs-Seminare mitgemacht. Herr Schiering hat noch einmal von vornherein erklärt, was man machen muss. Und man konnte den Lautsprecher anstellen, wenn man direkt etwas fragen wollte. Am Ende gab es noch immer eine Fragerunde für alle. 

Ich denke nicht, dass viele beide [Seminare] gemacht haben. Aber da es für mich neu war, habe ich gedacht, das kann nicht schaden. Und es kommen auch von anderen Buchhändlern immer noch andere Fragen, die auch für einen selbst manchmal interessant sind. 

Zwei verschiedene Formate standen zur Auswahl:

Q&A-Session (45 Min.): Die wichtigsten Schritte der Bestandserfassung mit Quimus kurz und knapp; geeignet zur Auffrischung der Kenntnisse

Live-Seminar (60 Min.): Die komplette Durchführung mit allen Erfassungsoptionen und Hilfsmitteln; für Neu- und Bestandskund*innen

Herr Schiering war auch offen für individuelle FragenBei uns war beispielsweise das Problem, dass wir eine neue Kasse bekommen sollten, die aber am 31.12. noch nicht wie geplant da war. Da musste ich Herrn Schiering eben fragen: Ist das jetzt eigentlich ein Problem, wenn wir noch keine Kasse haben, aber Inventur machen? Er sagte: Nö. 

Und dann haben wir noch ein bisschen rumgeklönt, weil wir uns vom Libri Campus kennen über die Jahre. Er hat auch gesagt, wenn ich sonst noch Probleme habe, kann ich schreiben oder anrufen. Das fand ich sehr nett. Mussten wir aber gar nicht.  

Im Vorfeld hatte ich die Sorge, dass ich die Erfassung nicht hinkriege und dann kein Ansprechpartner da ist, wenn wir das machen. Wir hatten das an Silvester und am 1. Januar gemacht, da wir nicht wussten, wie viel Zeit wir brauchen. Und natürlich hat man immer Befürchtungen, dass es nicht hinhaut. Es kann immer mal was sein. Irgendein Computer will was nicht annehmen oder so. Da war ich dann froh, dass dem nicht so war. 

Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wie Quimus Ihnen Arbeit abgenommen oder die Durchführung verbessert hat?

DHM: Bei unserem vorherigen Anbieter war es so, dass man zwanzig Artikel eingescannt hat und man quasi im Kopf bis zwanzig mitzählen oder ständig den Computer im Auge behalten musste, weil er danach immer beim einundzwanzigsten querbeet eine Fehlermeldung anzeigte. Das war hier [bei Quimus] besser, weil er Zeile für Zeile anzeigte, wo wir waren. Das war einfach gut, dass man das immer Stück für Stück gesehen hat, und es weiterging. Und wenn er damit nicht einverstanden war, dann hat er geplingt. Man konnte am Regal stehen mit einem mobilen Scanner ohne Kabel und scannen, scannen, scannen, bis man einen Pling gehört hat. Und ansonsten hat er das immer automatisch weitergemacht, das fand ich gut. Das Aufpassen fiel also weg, dass man nicht mitzählen und nicht draufgucken muss, ob er alles eingelesen hat. Auch ansonsten war die Durchführung so, wie ich das erwartet hatte. Es war alles okay und hat einfach ohne Probleme geklappt. 

Wir hatten Libri schon immer als zweites Barsortiment und sind jetzt seit 2025 nur noch bei Libri. In Quimus haben wir uns schon ein paar Monate vor Jahresende eingearbeitet. Für die Bestandserfassung bestand die Einarbeitung dann nur noch aus den zwei Seminaren von Libri – das war‘s.

Doris Haase-Mohrmann, Buchhändlerin (“Buch und Musik”)

Was würden Sie Kolleg:innen mitgeben, die vor ihrer ersten Bestandserfassung stehen?

DHM: Ich würde empfehlen, sie sollen sich die Online-Veranstaltungen angucken mit Herrn Schiering, dann weiß man alles. Das hat alles beantwortet. Man konnte jegliche Fragen stellen, wenn man wirklich noch etwas hatte, das unklar warDas war gut.  

Wie blicken Sie jetzt auf die nächste Bestandserfassung?

DHM: Ich gucke jetzt ganz entspannt darauf, weil dieses Mal alles so gut geklappt hat. Ich weiß jetzt, wie es geht. Anschalten, auf Bestandserfassung, und los die Maus.  


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