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Januar 2010 - kartoniert - 203 Seiten
'Schreckliche Leben sind der größte Glücksfall', schreibt die 16jährige Mifti in ihr Tagebuch. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt sie in Berlin, und als 'pseudo-belastungsgestörtes' Problemkind durchläuft sie nach 'Jahren der Duldungsstarre' gerade eine extrem negative Entwicklung.
Obwohl intelligent und gut situiert, nimmt sie Drogen, verweigert die Schule und hat sogar Argumente dafür. Anstatt sich an Konventionen abzuarbeiten hinterfragt und analysiert sie nämlich permanent die gesellschaftliche Situation, in der sie sich befindet. Sie wohnt bei ihren wohlstandsverwahrlosten Halbgeschwistern und ihr Vater steckt noch immer in seiner frühkindlichen Allmachtsphase. Freiheit und Selbstzerstörung fallen zusammen und Mifti entlarvt in ihren von Wahn und Genie geprägten Zwischenwelten Sprache, Lebensentwürfe und Vorgegebenheiten der Erwachsenen. Sie kokettiert mit ihrer Kaputtheit und sucht im 'allgemeinen Dahinschimmeln' nach einem Zugriff auf ihr eigenes Leben.
Der siebzehnjährigen Helene Hegemann ist ein sprachmächtiges, kluges Debüt über einen Zustand gelungen, in dem Traum, Alptraum und knallharte Realität nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind.
Anzahl der Meinungen insgesamt: 23
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von
Xirxe
, 28.01.2012
Erschütternd aber lesenswert...
von
Master
, 11.09.2010
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von
anon.
, 25.04.2010
Ich habe...
von
kommspielen
, 20.02.2010
Geteilter Meinung
von
Janina !
, 25.09.2011
Schockierend, aber nicht nur.
von
Probeleser
, 22.03.2010
Was für ein Wahnsinn....
von
Freischwimmer
, 01.06.2011
Soll das ein Witz sein?
von
Karen
, 20.03.2010
wie kriegt man eine Nominierung für den Buchpreis?
von
Irmgard Hetterich (www.hetterich.jimdo.com)
, 16.03.2010
Schlicht schlecht
von
anon.
, 16.03.2010