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Oktober 2009 - gebunden - 342 Seiten
Die Schlacht bei Nördlingen am 5. und 6. September 1634 mit ihren weit reichenden Auswirkungen zählt unbestritten zu den Schlüsselereignissen des Dreißigjährigen Krieges. In dieser Auseinandersetzung traf das verbündete katholische Heer der Spanier, der Kaiserlichen und der bayerisch dominierten Liga unter der formalen Führung des spanischen Kardinalinfanten Ferdinand und des Königs Ferdinand von Ungarn, zweier habsburgischer Vettern, auf die Truppen des Heilbronner Bundes (die Schweden und ihre deutsch-protestantischen Verbündeten) unter dem Kommando von Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar und Feldmarschall Gustav Horn. Das Treffen endete mit einem totalen Sieg der beiden Habsburger, welcher auch den Zusammenbruch der gesamten schwedischen Macht im süddeutschen Raum nach sich zog. Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als ob dieses Ereignis relativ gut bekannt und oft beschrieben worden ist, handelt es sich doch immer noch um ein Geschichtsthema mit vielen lückenhaften Stellen, das auch heute dem neugierigen Forscher noch reiche Möglichkeiten bietet. Der Versuch der beiden Autoren, aus bisher teilweise unbekanntem oder wenig berücksichtigtem Quellenmaterial ein erweitertes Bild dieser Schlacht zu zeichnen, förderte auch zahlreiche neue Erkenntnisse über Ablauf, Hintergründe und Auswirkungen derselben zu Tage. Abgerundet wird diese Darstellung durch topografische Untersuchungen der heute noch vorhandenen Feldbefestigungen auf dem Schlachtfeld, sowie eine umfassende Geschichte der teilnehmenden Truppen, ihrer Regimenter und Befehlshaber. Sämtliche im Zeitraum zwischen 1630 und 1635 sowie in einem Zeitfenster von fünf Jahren davor und danach in Erscheinung getretenen höheren Offiziere und andere Protagonisten dieser Epoche werden zudem im Anhang dieses Buches erschlossen.
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