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Über drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum hat die "norwegische Wunderstimme" (FAZ) gemeinsam mit Craig Street, der auch schon Norah Jones oder Lizz Wright produziert hat, ihr bisher persönlichstes Album aufgenommen. Es entstand in einer zum Studio umgebauten Kirche in der Nähe von Woodstock und erfüllt alle Versprechen, die ihre berührenden Live-Shows je gegeben haben.
Nie klang die Sängerin überzeugender als auf den schönen, emotionalen und feinsinnig instrumentierten Songs von "Morning Hours". Bis auf eine Ausnahme stammen alle Lieder aus ihrer eigenen Feder und es sind allesamt romantische "Ohrwürmer" im besten Wortsinn. Für das Singer/Songwriter-Genre ist "Morning Hours" bereits jetzt ein zeitlos moderner Klassiker und ein Beweis dafür, dass selbst in Zeiten musikalischen Überflusses hin und wieder ein Juwel entstehen kann, das die Jahrzehnte überdauern wird. Denn das haben Klassiker so an sich. Sie wirken nach - nicht nur in den Morgenstunden.
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