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April 2009 - gebunden - 352 Seiten
Aristoteles wurde 384 v. Chr. in Stageira/ Chalkidike geboren und starb 322 v. Chr. in Chalkis/Euböa. Er gehört zu den bekanntesten und einflußreichsten Philosophen der Geschichte. Maßgebliche Wirkung hatte er unter anderem auf die Disziplinen Dichtungstheorie, Staatslehre, Wissenschaftstheorie, Logik, Biologie, Physik und Ethik. Die »Nikomachische Ethik« ist die bedeutendste der drei ethischen Schriften des Aristoteles. Zusammen mit der »Großen Ethik« und der »Eudemischen Ethik« stellt sie die Quintessenz aus 500 Jahren griechischer Verhaltensreflexion dar.
Jedes Handeln und Denken strebt nach dem Guten - das ist die Grundvoraussetzung für die »Nikomachische Ethik« des Aristoteles. Das ethische Vermögen des sozialen Menschen liegt für ihn im Vermeiden jedes Übermaßes, in jener »Mitte«, die allein Tugend und Glück hervorbringt. Dabei zielt er nicht auf einen starren Moralkodex mit konkreten Handlungsanweisungen, sondern auf das Erreichen des höchsten Gutes im Sinne eines möglichst tugendhaften und somit glücklichen Lebens im menschlichen Miteinander. Die Klarheit und Kraft seiner Gedanken sind bis heute ungebrochen.
ISBN 978-3-86647-366-9
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