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September 2008 - kartoniert - 112 Seiten
"Die Welt zu Gast bei Freunden" war das Motto der
Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Allerdings
zeichneten sich im Vorfeld des Turniers Entwicklungen
ab, die
keinen Grund für die Annahme lieferten, dass diese WM
friedlich
ablaufen würde. Insbesondere die Gefahren, die vom
internationalen
Terrorismus, aber vor allem vom fußballtypischen
Phänomen des
"Hooliganismus" ausgingen, stellten im Vorhinein der
Fußballweltmeisterschaft Ängste der Deutschen dar.
Insbesondere
die Medien propagierten, dass während des
fußballerischen
Großereignisses mit massiven Hooligankrawallen zu
rechnen sei.
Diese so genannte "dritte Halbzeit" der WM wurde als
besondere
Sicherheitsproblematik wahrgenommen.
In dieser Arbeit beschäftigt sich der Autor
rückblickend mit dem
Phänomen des Hooliganismus und die davon ausgehende
Gefahr für
die Weltmeisterschaft. Aufgrund der ausbleibenden
hooligantypischen Gewaltaktionen wird die These
aufgestellt, dass
schon im Vorfeld des internationalen
Großsportereignisses von
Hooligans keine ernstzunehmende Gefahr für die
Fußballweltmeisterschaft 2006 und somit für die
öffentliche
Sicherheit ausging.
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