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September 2008 - gebunden - 445 Seiten
Es ist der 22. Juni 1941, der den Russlanddeutschen ein grausames Schicksal bringt: Hitlers Wehrmacht marschiert in Russland ein, und Stalin befiehlt den Nachfahren der einst so willkommenen Einwanderer den Marsch in die Verbannung und in die Arbeitslager. Eben noch fleißige Bürger und Bauern an der Wolga und im Kaukasus, landen sie als Recht- und Besitzlose in unerschlossenen Gebieten hinter dem Ural. Männer wie Frauen müssen in Bergwerken schuften, Familien werden auseinander gerissen, allein gelassene Kinder erleiden Einsamkeit und Hunger.
Doch die Geschichte der Russlanddeutschen, die hier in 34 authentischen Zeitzeugen-Erinnerungen und mit historischen Fotos erzählt wird, war nicht immer so tragisch. Die Schilderungen ragen mit Familienerlebnissen weit in das 18. Jahrhundert. Und viele schließen den Bogen der Generationen zurück nach Deutschland, in die Heimat ihrer Vorfahren, wo inzwischen wieder fast drei Millionen von ihnen unter uns leben.
Ein großer dokumentarischer Anhang mit Chronologie, Karten, einem kleinen Lexikon, Ortsverzeichnis und einer Literaturliste ergänzen die »Geschichten aus dem Gedächtnis«.
ISBN 978-3-86614-145-2
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