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Oktober 2008 - kartoniert - 159 Seiten
Die Lebensgeschichte Henri Cartier-Bressons (1908-2004) liest sich wie ein Roman: Der begabte junge Mann, der aus einer wohlhabenden Pariser Industriellenfamilie stammt, studiert zunächst Malerei, bevor er im Kreis der Surrealisten Zaungast wird, um dann bei Jean Renoir die Anfänge von Film- und Schauspielkunst zu erlernen. Es dauert nicht lange, bis er seine wahre Leidenschaft entdeckt. Sie geht einher mit der Entwicklung einer deutschen Erfindung, der Kleinbildkamera von Leica. In seinen Händen entwickelt sich dieser Apparat zu einem magischen Instrument, und fortan sind es Henri Cartier-Bresson und die Leica-Photographie in Symbiose, die gemeinsam die Lichtbildkunst des Jahrhunderts revolutionieren. Mechanisch-technische und
geistig-artistische Schnelligkeit haben in den Bildern von Henri Cartier-Bresson zueinander gefunden - eine Liaison, die Epoche machte, neue, sehr hohe Maßstäbe setzte und trotz vieler Versuche, sie zu kopieren, bis heute einzigartig geblieben ist. Anlässlich des 100. Geburtstags von Henri Cartier-Bresson 2008, legte der französische Schriftsteller und Photohistoriker Clément Chéroux eine erste wissenschaftliche und reich bebilderte Biographie dieses Jahrhundertkünstlers vor. Diese handliche Übersicht erwies sich als so
erfolgreich, dass wir den Band jetzt als Neuauflage anbieten.
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