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April 2008 - kartoniert - 144 Seiten
onomische Unabhigkeit von Frauen war eine der zentralen Forderungen der internationalen Frauenbewegung. In den USA scheint dieses Ziel erreicht: Die Zahl weiblicher Erwerbstger ist berdurchschnittlich hoch, Frauen dringen in Fhrungsetagen vor und selbst Mtter mit Kleinkindern sind zu ber 50% vollzeitbeschigt. In welchem Zusammenhang aber stehen diese Erfolge zur wachsenden sozialen Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft? Sind Frauen die Gewinner einer postindustriellen Dienstleistungskonomie, in der soziale Klassenunterschiede wieder verstt an Bedeutung gewinnen? Jana Gerlach zeichnet eine paradoxe Entwicklung nach, in der die feministische Gleichstellungspolitik sich zugleich als sttzendes Element des neoliberalen sozialstaatlichen Abbaus erwies: Die steigende Zahl besserverdienender Frauen ging so mit einer Feminisierung der Armut einher. Durch die Gegenberstellung sozial- und kulturwissenschaftlicher Gender-Diskurse als mgliche Interpretationsrahmen verdeutlicht die Autorin, dass zur Analyse des Phmens Kultur- und Strukturkategorien verknpft werden mssen. Das Buch richtet sich an Interessierte der Sozial- und Kulturwissenschaften.
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