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Februar 2008 - kartoniert - 255 Seiten
Liquidatoren lösen ein Unternehmen auf, wickeln es ab, rechnen die Kosten auf. Nach dem Anschluß der DDR an die Bundesrepublik hatten sie viel zu tun bei der Verteilung des Volksvermögens. Ralph Hartmann geht der Frage nach: Geschah das zufällig oder planmäßig? Und wenn es Pläne gab: Woher stammten sie? Er kommt dabei zu erstaunlichen Antworten. Zum Beispiel: Jener Mann, der unter Hitler als Reichskommissar "feindliches Vermögen" in den besetzten Ostgebieten verwaltete, saß in den 50er Jahren in Bonn im "Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands". Er war maßgeblich an Planspielen beteiligt für den Fall, daß es im Osten mal wieder anders käme. Es kam anders. Die Treuhandanstalt ist längst Geschichte - der Appetit des deutschen Globalplayer jedoch nicht. Der Hunger hält an. Hartmanns Untersuchung ist darum eine Fallstudie von ungebremster Aktualität.
ISBN 978-3-360-011
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