Christine Perlacher ist Sozialarbeiterin in Hamburg, 42, unverheiratet und reif für die Insel. Bis in die Haarspitzen reicht der Schlechtwetter- und Alltagsfrust, den sie auf Teneriffa loswerden will. Doch bereits am Flughafen zeigt sich, dass es vor allem eine Reise zu sich selbst wird: Mit kritischem Blick nimmt sie die Umwelt und ihr eigenes Treiben wahr und sehnt sich gleichzeitig nach distanzloser Hingabe. Fast nebenbei entwirft Pleschinski eine Zustandsbeschreibung der Midlife-Generation und der bundesrepublikanischen Wirklichkeit.
Hans Pleschinski, geboren 1956 in Celle, studierte Germanistik, Romanistik und Theaterwissenschaften in München. Er arbeitete für Galerien, Oper und Film. Seit 1985 ist er Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk in München, wo er lebt und als freier Autor und Übersetzer tätig ist. Im Jahre 1986 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis, 1987 den des Landes Niedersachsen.Seine Hauptwerke erscheinen im Taschenbuch bei dtv.
»Eine 42-jähige allein lebende Sozialarbeiterin aus Hamburg freut sich auf eine Woche Teneriffa. Wir begleiten sie bei ihren klugen Gedankenspielen, unterhaltsamen Erinnerungen, heimlichen Sehnsüchten...« Vital 08/2008