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September 2006 - kartoniert - 266 Seiten
Nach dem Ende des Kalten Krieges sind in vielen Regionen der Erde militärische Konflikte aufgebrochen, in Form von Bq/4rgerkriegen, zunehmend aber auch durch die Rq/4ckkehr zwischenstaatlicher Kriege. Diese Entwicklung macht die Beschäftigung mit den Möglichkeiten der Deeskalation von Gewaltkonflikten zu weit mehr als einer nur akademischen Frage. Der vorliegende Band eröffnet dazu eine Fq/4lle historisch-vergleichender Perspektiven. Er kontrastiert die Erfolge und Fehlschläge der Entspannung im Kalten Krieg mit jq/4ngeren Erfahrungen bei der regionalen Konflikttransformation, u.a. im Nahen Osten, in Afrika und in Europa. Die Beiträge untersuchen Grq/4nde fq/4r die Eskalation von Konflikten sowie mögliche Strategien fq/4r ihre Beeinflussung und Beendigung. Welche politischen und sozialen Kontexte fördern oder mindern die Gewaltbereitschaft kollektiver Akteure? Warum dauerte der Ost-West-Konflikt mehr als vier Jahrzehnte? Welche Motive und Interessen fq/4hrten Michail Gorbatschow zu einer Politik der Abrq/4stung und Deeskalation? Und woran scheiterte eine solche Politik zur Zeit des Vietnamkrieges? International namhafte Autorinnen und Autoren gehen diesen Fragen in zwölf Beiträgen aus der Perspektive von Zeitgeschichte, Politikwissenschaft und Völkerrecht nach. Sie untersuchen das komplexe Wechselspiel externer und interner Akteure beim Peacebuilding: die Probleme bei der politischen Wahrnehmung und Anerkennung verfeindeter Parteien ebenso wie den Stellenwert von Kommunikation, Vertrauensbildung und politischer Symbolik. Die Achtung der Menschenrechte erweist sich dabei als unabdingbar, wenn Abrq/4stung und Gewaltausstieg gelingen sollen.
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