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Februar 2007 - kartoniert - 232 Seiten
Noch immer versucht die Gesellschaft, die Tatsache der erschreckenden Zunahme von Verrohung und Gewalt in unserer Welt durch Statistiken herabzuspielen. Diese Zunahme kann auch nicht einfach auf ein Problem unserer Jugend reduziert werden. Die Gründe liegen tiefer. Sie haben mit dem Drang der Selbstfindung der menschlichen Individualität zu tun. Dadurch, dass das menschliche Ichbewusstsein durch die Gehirnwissenschaftler zur Illusion erklärt wird, wird die Flamme des inneren Menschen erstickt. Der innere Drang zur Bewusstwerdung der Zusammenhänge von Mensch und Welt aber wehrt sich mit aller Macht gegen dieses Erlöschen der Begeisterungsfähigkeit für die real-wirkliche Welt und den real-wirklichen Menschen.
Das Buch "Wut, Chaos und Zerstörung. Gesellschaft und Ichbewusstsein" geht den geistigen Strömungen im 20. und im beginnenden 21. Jahrhundert nach und zeigt, dass sich diese Flamme nicht ersticken lässt, sondern dass sie nach außen umschlägt und gesellschaftliche Strukturen zerstören will, die dieses innere Feuer zur Illusion und Unwirklichkeit degradieren. Die Verantwortung der Gemeinschaft gegenüber dem inneren Feuer des Individuums ist für eine menschenwürdige Weiterentwicklung unserer Gesellschaft ausschlaggebend. Wie diese Verantwortung erkannt und übernommen werden kann, ist in diesem Buch eindringlich dargestellt.
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
Sich mit Händen und Füssen gegen ein Umdenken wehren?
von
Rahel
, 08.02.2007