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Juni 2006 - kartoniert - 223 Seiten
Der Tod eines geliebten Menschen reißt den Zurückbleibenden gewaltsam aus seinem Alltagsleben heraus und konfrontiert ihn mit der Brüchigkeit und Ambivalenz des Lebens. Im Verlust des Anderen wird die Kontingenz des Seins und die Ausgesetztheit der menschlichen Existenz spürbar. Der Tod, der betroffen macht, fordert zur Auseinandersetzung mit den eigenen existentiellen Fragen heraus. Im bewussten Trauererleben kann der Hierbleibende Einsichten für seine individuelle Selbst-Werdung und in das Menschsein überhaupt gewinnen.
Dieses Buch leistet einen grundlegenden Beitrag zum Verständnis des Trauerphänomens und zeigt auf, dass die Trauer dem Menschen eine besondere Chance zur Selbst-Werdung eröffnen kann. Ein existenz-philosophisches Trauerbegleitungsmodell bietet dabei die Grundlage für konkrete Begleitungssituationen.
ISBN 3-8260-3387-6
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