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März 2008 - gebunden - 224 Seiten
Ein Insider mit dem klaren Blick des Außenseiters: Pointiert und prägnant beschreibt der in Berlin lebende israelische Journalist Igal Avidan die mentale Infrastruktur seines Heimatlandes. Der Bericht - eine Mischung aus Reportage und politischer Analyse - offenbart, welche Gräben säkulare Juden von Arabern und ultraorthodoxen Juden heute trennen.
Anhand von über sechzig Interviews und eigenen Hintergrundrecherchen zeigt Avidan, wie Israel mit seiner Definition als jüdischer und demokratischer Staat ringt. Die einen errichten Mauern und Zäune zu den Nachbarn, die anderen bauen Brücken zu ihnen. Besonderes Augenmerk gilt jenen mutigen Israelis, denen es um eine gerechtere Gesellschaft und um den Schutz der Minderheiten im Land geht.
2008 feiert der Staat Israel den 60. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Seit der Gründung befindet sich das Land im ständigen Ausnahmezustand: bedroht von äußeren Feinden, lädiert von ungelösten inneren Konflikten. Grund genug für eine kritische Bestandsaufnahme. Igal Avidan beschreibt ein Land am Scheideweg. Entwickelt sich Israel zu einem verschlossenen Thora-Staat? Oder wird es als robuste Demokratie mit klar definierten geographischen Grenzen neu geboren? Auf der Grundlage zahlreicher Interviews mit Politikern, Wissenschaftlern, Literaten und Aktivisten zeichnet der Autor das authentische Bild einer zerrissenen Gesellschaft.
ISBN 978-3-7205-3046-0
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
Über den Kampf Israels um seine Existenz
von
Winfried Stanzick
, 07.09.2009