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Januar 2007 - kartoniert - 250 Seiten
Eine sprachlich eindrucksvolle Familiensaga und ein literarisch dichter Roman über Heimat und Exil.
»30 Minuten Zeit - mit höchstens 8 Kilo Gepäck pro Person - am Bahnhof sich einzufinden - diejenigen, die gegen diesen Befehl verstoßen, werden nach den Kriegsgesetzen bestraft. «
Sommerende 1945. Die tschechischen Behörden nehmen ihre Vertreibungen vor, und die deutsche Minderheit flieht aus dem Sudetenland. Vier Frauen - die einzigen Mitglieder einer großen Familie, die den Krieg überlebt haben - stehen im Mittelpunkt: Johanna, deren Töchter Hanna und Maria sowie die siebzehnjährige Enkelin Anna. Ihre Geschichte der Vertreibung, der Verlust der Heimat, die Entwurzelung und das neue Leben in der Fremde - in einem kleinen ostdeutschen Dorf Nahe der Zonengrenze - bis in die Gegenwart des Jahres 2002 in Berlin läßt Jirgl auch den Urenkel erzählen. Er trägt zusammen, was ihm Mutter, Großmutter, Großtante und Urgroß-mutter erzählt haben, um endlich auch sich selbst zu verstehen.
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