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April 2006 - kartoniert - 117 Seiten
Gothic-, Metal- und Industrialmusiker haben eine große Gemeinsamkeit: Sie alle hantieren viel und gern mit der Ästhetik des Grauens, besingen Tod, Gewalt und Mystizismus und vertonen mehr oder weniger imaginäre Horrorszenarien. Dies treibt erklärte Gegner aus Politik, Theologie und Pädagogik traditionell auf die Barrikaden. Für sie handeltet es sich um pietätlose Effekthascherei- sowohl geschmack- als auch inhaltslos. Fans und Musiker hingegen fühlen sich missverstanden und zu Unrecht verteufelt.
Haben diese Musikszenen tatsächlich mehr zu bieten als "menschenverachtende Untergrundmusik" (Zitat Funny van Dannen)?Von Subkultur ist die Rede. Was für die einen Ausdruck einer subversiven Rebellion darstellt, ist für die anderen eine verbannenswerte jugendliche Unterkultur. Doch was steckt tatsächlich dahinter? Was kann man in diesem Kontext überhaupt unter Subkultur verstehen?
Gegliedert nach den einzelnen Subgenres wie Thrash-, Death- oder Black Metal beleuchten einige Beispiele das Selbstverständnis der Musikschaffenden sowie das ihrer jeweiligen Szene. Dabei werden sowohl spezifische Unterschiede als auch gemeinsame Wurzeln und ästhetische Vorbilder aus Kunst und Literatur berücksichtigt.
ISBN-10: 3-933060-21-4
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