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April 2006 - gebunden - 232 Seiten
Die gewaltlose Art und Weise des Systemwechsels vom Kommunismus zur "Demokratie" in der Sowjetunion und in ihrem osteuropäischen Kolonialreich ist ein Paradebeispiel für manipulierte Geschichte, für manipulierte politische Geschehnisse. Egal, wer diese lautlose Umwandlung erfunden hat, Andropow oder Gorbatschow oder jemand anderes, es war ein politisches Meisterstück ohnegleichen. Wie darüber hinaus der Deal zwischen Gorbatschow und den Westmächten zustande kam, blieb bislang ein wohlgehütetes Geheimnis.
Joseph Pozsgai enthüllt und analysiert die brisanten Fakten und beschreibt die Hintergründe dieses bisher unbekannten Kapitels der europäischen Geschichte.
Die Vergangenheitsbewältigung ist auch nach dem Systemwechsel weder in Rußland, den GUS-Staaten noch in Moskaus ehemaligen Satellitenstaaten - mit Ausnahme der DDR - ein Thema. Die Tater der roten Verbrechen können in den Nachfolgestaaten unbehelligt leben und sogar wieder hohe politische Ämter übernehmen. Alles deutet darauf hin, daß die Wende in den Staaten des ehemaligen kommunistischen Machtbereiches nach einem geheimen Drehbuch, einem "Masterplan" ablief: Gemäß Gorbatschows Deal mit den Westmächten, den Machtverlust der ehemaligen kommunistischen Eliten u. a. durch einen Freibrief zur Plünderung des Staatsvermögens zu kompensieren - der Preis dafür, daß die Wende in Form einer "sanften Revolution" stattfinden konnte.
Der Machtwechsel in der Ukraine hat jedoch gezeigt, daß die Legitimität der neuen Machthaber, die der Westen vorbehaltlos aktzeptierte, in ihren Ländern früher oder später in Frage gestellt werden könnte.
Mit einem Vorwort des
ungarischen Staatsministers a. D. Imre Pozsgay.
ISBN 3-7892-8152-2
ISBN 978-3-7892-8152-5
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