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September 2005 - kartoniert - 128 Seiten
"... Die weißen Mauern und die schimmernden Säulen, welche die anmutige Küste geschmückt hatten, waren verschwunden. Öde und einsam lagen die Ufer da, auf denen noch gestern die Städte Herculaneum und Pompeji sich erhoben." Mit diesen Worten beschreibt Edward Bulwer-Lytton in seinem unsterblichen Roman Die letzten Tage von Pompeji (Übers. v. O. v. Czarnowski) das Ende der blühenden Städte am Golf von Neapel. Beim Ausbruch des Vesuv 79 n. Chr. verschüttet, seit 1748 sukzessive ausgegraben, ist Pompeji heute die größte zusammenhängende Stadtruine der Welt. 1997 wurde sie in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist Pompeji jedoch vom Verfall bedroht. Auf den nackten Wänden der Häuser sind die Fresken längst verblichen. Ohne kundige Führung lassen sie vom Alltag und den Gewohnheiten ihrer einstigen Bewohner kaum etwas erahnen.
Jens-Arne Dickmann, der seit 1997 für das Deutsche Archäologische Institut in Pompeji tätig ist, begleitet in diesem Buch seine Leser durch die Straßen der Stadt, in die Geschäfte, in die Wohnungen der Armen, die einst belebten Hinterhöfe und die luxuriösen Villen der Reichen. Er besichtigt mit ihnen antike Heiligtümer, beschreibt das öffentliche Leben und erzählt von der antiken Badekultur, von Sport, Theater- und sonstigen Vergnügungen. Unter seiner sachkundigen Führung wird das antike Pompeji für den Besucher wieder lebendig.
Jens-Arne Dickmann ist seit 1997 Leiter des im Auftrag des Deutschen Archäologischen Institutes Rom in Pompeji durchgeführten Ausgrabungs-, Dokumentations- und Konservierungsprojektes in der Casa dei Postumii. Er lehrt am Seminar für Klassische Archäologie des Institutes für Altertumswissenschaften der Universität Heidelberg.
Jens-Arne Dickmann skizziert knapp, anschaulich und kompetent die Geschichte Pompejis und vermittelt in Grundzügen den heutigen Wissensstand über diese faszinierende Ruinenstadt. Fast 1700 Jahre dauerte es, ehe man den Ort, der bei einem Ausbruch des Vesuv 79 n. Chr. unterging, und erste antike Überreste identifizierte.
Nach über 250 Jahren Forschung sind das Gesicht der Stadt und ihre Geschichte ebenso bekannt wie viele Einzelheiten über Wohnsituation und Wirtschaftsweise, Verkehrsverhältnisse, Politik, religiöse Praxis sowie Kunst und Kultur in Pompeji.Jens-Arne Dickmann lehrt als Akademischer Oberrat am Seminar für Klassische Archäologie an der Universität Heidelberg. Fr ist durch einschlägige Arbeiten zum antiken Pompeji ausgewiesen.
Originalausgabe
ISBN 3-406-50887-1
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