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November 2005 - kartoniert - 160 Seiten
Die Szene prägt sich ein: Boethius sitzt im Gefängnis, Folter und Hinrichtung stehen ihm bevor. Er weiß sich unschuldig und beklagt sein ungerechtes Schicksal. Er versteht den Lauf der Welt nicht mehr und verfällt einer depressiven Lethargie. Da erscheint eine Frau, die Philosophie, und weist ihn zurecht.
Der »Trost der Philosophie« gehört zu den berühmtesten Texten der spätantiken Literatur. Zum Tode verurteilt, empfängt Boethius im Kerker den Besuch der Philosophie. Im Gespräch mit ihr beschwört er noch einmal die große Denktradition der antiken Philosophie als Trostspenderin des Menschen, ehe sie der christlichen Welterklärung weichen muss.
Mit einem Nachwort von Kurt Flasch.
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
tödliche Ausnahmesituation: Ein beeindruckendes Werk der Weltliteratur
von
Hartmut Zimmer
, 31.12.2010