Neue funkelnde Sprachkunstwerke des Meisters der kleinen Form.
1988 erschien Franz Hohlers erste Sammlung mit Gedichten, der Band »Vierzig vorbei«, damals von Lesern und Kritikern gleichermaßen geliebt. Jetzt, knapp zwanzig Jahre später, legt der Autor seine zweite Sammlung mit Gedichten vor, von vielen Lesern seit langem erwartet. Darin geht er der Frage nach, wie wir in unserem täglichen Leben von der Zeit einen richtigen Gebrauch machen können. In lyrischen Notaten hält Hohler seine persönlichen Beobachtungen im Umgang mit diesem kostbaren Stoff fest. Eine Sammlung sprachlicher Kabinettstücke - voller Lust am Leben.
"Eine kleine, rotgefasste Kostbarkeit, die jede Minute wert ist, die man mit ihr, in ihr verbringt."
Franz Hohler, geboren am 1943 in Biel, Schweiz, wuchs auf in Olten, machte 1963 in Aarau das Abitur und begann in Zürich Germanistik und Romanistik zu studieren. Der Erfolg seines ersten Soloprogramms "pizzicato" veranlasste ihn, sein Studium nach fünf Semestern abzubrechen. Mit verschiedenen Ein-Mann-Programmen gastierte er in vielen Ländern West- und Osteuropas, in Kanada, Marokko, Tunesien u.a. Franz Hohler lebt als Kabarettist und Schriftsteller in Zürich. Seine Gedichte, Theaterstücke und Erzählungen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der "Solothurner Kunstpreis" sowie der "Premio mundial José Martí" der Stiftung Fundamartí, Costa Rica. Zuletzt erhielt er den "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor" und den "Kunstpreis der Stadt Zürich". Sein Werk erscheint bei Luchterhand.