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Schreiben Sie eine Bewertung für: Die Contergankatastrophe. Eine Bilanz nach 40 Jahren
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Oktober 2005 - kartoniert - XII190
Mit der Einführung des Beruhigungsmittels Thalidomid (Contergan) im Jahre 1957 nahm die folgenschwerste Arzneimittelkatastrophe des 20. Jahrhunderts ihren Lauf
In Deutschland wurden ungefähr 5.000 Kinder mit Conterganschäden geboren
Das 6. Jahrbuch des Deutschen Orthopädischen Geschichts- und Forschungsmuseums ist der Geschichte und den Folgen der Contergankatastrophe gewidmet. Im Mittelpunkt stehen die betroffenen Menschen. Wie haben sie ihr Schicksal bewältigt? Welchen Beitrag leisteten dabei die Orthopäden und die Orthopädietechnik? Welchen Einfluss hatte Contergan auf die Entwicklung der Rehabilitation? Wie gut ist die Integration der Menschen mit Conterganschäden gelungen
Wissenschaftlich ausgewiesene Spezialisten, darunter auch "Zeitzeugen", die bereits zum Zeitpunkt der Entdeckung der Nebenwirkungen beruflich aktiv zur Aufklärung der Genese der Thalidomidschädigung und der Rehabilitation der Conterganopfer beitrugen, beantworten diese Fragen. TOC:Individuelle und gesellschaftliche Umgangsweisen mit fehlgebildeten Kindern in historischer Perspektive.- Die bildliche Darstellung der menschlichen Fehlbildungen in der Geschichte.- Contergan - zur Geschichte einer Arzneimittelkatastrophe.- Die Contergankatastrophe - Reaktionen von Politik und Staat.- Die embryotoxische Wirkung des Thalidomid und das Fehlbildungsmuster der Dysmelie.- Möglichkeiten und Grenzen der Versorgbarkeit thalidomidinduzierter Gliedmaßenfehlbildungen.- Entstehung und Aufgabe der Stiftung "Hilfswerk für behinderte Kinder".- Die Rehabilitation der Kinder mit Conterganschädigungen und ihr Einfluss auf die Entwicklung der Rehabilitationswissenschaften.- Arzneimittelsicherheit und Arzneimittelgesetzgebung in der Bundesrepublik.- Ethische Aspekte der Contergankatastrophe und ihre Wirkungen bis in die Gegenwart.- Thalidomid - eine Option für die Zukunft?
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