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Januar 2005 - kartoniert - 176 Seiten
Zum Nachlesen und Verschenken Manche dieser Gedichte sind geradezu Volkslieder geworden, wie etwa Hoffmann von Fallerslebens "AlleVögel sind schon da" oder Wilhelm Müllers "Am Brunnen vor dem Tore". Doch selbst bei den bekannten Dichtern der Klassik und Romantik gibt es eine Fülle von Wiederentdeckungen zu machen. Innerhalb weniger Jahre befreite sich damals die deutsche Naturdichtung von ihrer bis dahin fast ausschließlichen Funktion allegorischer Staffage und entwickelte jenen Tonfall, der uns noch heute bewegt. In einer Zeit, da wir die bedrohte Umwelt schärfer, das Bewahrte dankbarer wahrnehmen, erinnern uns die schönsten Naturgedichte des 18. und 19. Jahrhunderts daran, daß in der hingegebenen, ganz und gar "unnützen" Betrachtung der Natur ein besonderer Zauber liegt. Klaus Seehafer, ausgewiesener Kenner der klassischen Literatur (Mein Leben ein einzig Abenteuer. Johann Wolfgang Goethe. Biografie. 3-351-02471-1; Hrsg.: Goethe, Mit Seide näht man keinen groben Sack. Kleine feine Gemeinheiten. AtV 1579-8) hat diesen Band zusammengestellt aus Gedichten von Hölderlin, Hölty, Goethe, Matthias Claudius, Novalis, Brentano, Eichendorff, Uhland, Lenau, Annette von Droste-Hülshoff, Mörike, Heine u.v.a.
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