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März 2005 - gebunden - 411 S.
Ein Roman des urbanen Amerika mit all seinen sexuellen und religiösen
Verwirrungen - grandios erzählt, authentisch im Ton und voller
überraschender Wendungen.
Wenn Omar eines in den wenigen Monaten in Boston gelernt hat, dann dies:
Amerikaner lieben es, wenn sie Namen aussprechen können. Namen sind die
Brücken zu den Burgen der Existenz anderer Menschen. Jemanden anderes Namen
zu lernen heißt, einen Teil seiner Existenz zu verstehen. Und so hat sich
Ömer in Omar verwandelt, ist in eine WG mit Abed und Piyu gezogen und hat
sich Hals über Kopf in Gail verliebt. Gail ist eine attraktive Amerikanerin,
die eigentlich Zarpandit heißt und ihre Unsicherheit und Schüchternheit
durch sexuelle Eskapaden und merkwürdige Obsessionen überspielt. Was Gail
und Omar vereint, ist das Gefühl, nur in ihrer Beziehung sie selbst sein
können. Und das Wissen, daß ihre Vorstellung vom amerikanischen Traum nicht
dieselbe ist ...
Freundschaft und Liebe, Tradition und Veränderung, Sprache und Nationalität
im Schmelztigel des modernen Amerikas - klug und humorvoll macht uns Elif
Shafak Reichtum und Vielfalt der Kulturen zum Geschenk, ohne den Preis zu
verschweigen: das Verschwinden der eigenen Identität.
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