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Januar 2004 - Kunststoff
Kennzahlen bändigen
Schon immer haben Manager Kennzahlen wie Stückkosten, Produktivität oder Rentabilität für die Steuerung von Unternehmen verwendet. Doch häufig erwiesen diese sich als wenig aussagekräftig, um die Leistung des Unternehmens insgesamt beurteilen zu können. Harvard-Professor Robert S. Kaplan und Unternehmensberater David P. Norton ist es Anfang der 90er Jahre erstmals gelungen, den vielerorts ausgeuferten Wust von Zahlen zu systematisieren. Ihr Konzept tauften sie Balanced Scorecard (BSC). Da heute kaum noch ein Unternehmen ohne dieses Werkzeug auskommt, haben wir in der vorliegenden Edition die besten Artikel aus dem Harvard Businessmanager rund um das Thema zusammengefasst.
Unter der Rubrik "Verstehen" geht es um die Grundzüge des Konzepts. Péter Horváth, Professor für Controlling in Stuttgart, und Lutz Kaufmann, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaft an der WHU in Vallendar, haben sich im deutschsprachigen Raum um das neue Instrument verdient gemacht. Sie erklären seine grundsätzliche Funktionsweise. In Ergänzung dazu beschreiben die Amerikaner Kaplan und Norton handfeste Praxiserfahrungen, die drei große US-Unternehmen mit der BSC gemacht haben.
Im Laufe der Zeit wurde das Konzept ständig weiterentwickelt und verfeinert. Einige Beispiele dafür finden Sie in der Rubrik "Optimieren". Sie erfahren zum Beispiel, wie das Versandhaus Quelle die BSC im Vertrieb einsetzte, wie Sie den Nutzen der Scorecard Ihren Mitarbeitern vermitteln und wie Sie interne Widerstände gegen das Instrument überwinden. Unsere Fallstudie setzt sich mit typischen Fehlern auseinander, die Fühungskräfte bei der Einführung der Balanced Scorecard machen. Vier Experten geben Empfehlungen, wie die geschilderten Schwierigkeiten ausgeräumt werden können.
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