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Schreiben Sie eine Bewertung für: Mit dem Zug durch Zentralasien und China
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Mai 2004 - kartoniert - 216 Seiten
Unterwegs sein auf der Seidenstraße, der berühmtesten aller Handelsrouten, mit der Eisenbahn, dem gewöhnlichsten aller Verkehrsmittel - mit dieser Idee bestiegen Christina Rütimann und Ion Karagounis in Schaffhausen den Zug und fuhren in siebzig Tagen nach Shanghai. Sie durchquerten Zentralasien, das seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion einen stillen Wandel vollzieht, und China, in dem trotz starrer politischer Strukturen kaum ein Stein auf dem anderen bleibt. In Usbekistan schwebten die beiden auf fliegenden Teppichen, in Kasachstan spürten sie wilde Bären auf und in China übten sie sich in der Kunst, mit Stäbchen frittierte Bienchen zu essen. Auf ihrer Reise trafen die beiden Schweizer Menschen, denen der Wandel neue Chancen bot, und solche, die vieles verloren hatten. Sie stießen auf eine einzigartige kulturelle Vielfalt - und auf einen fragwürdigen Umgang der Staatsgewalten mit den ethnischen Minderheiten. Zentralasien und China suchen einen schnellen Weg in die Zukunft, doch die Probleme sind groß und die schwelenden Konflikte mit den Minoritäten könnten sich als Stolpersteine erweisen.
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