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Februar 2009 - kartoniert - 48 S.
Ein Kind wird von seinen Eltern, hochgebildeten Intellektuellen und anerkannten Wissenschaftlern, zu Unrecht bezichtigt, gestohlen und Feuer gelegt zu haben. Die Zeit in einem Erziehungsheim, in das die Eltern den Jungen nach den anscheinend ergebnislos gebliebenen >einfachen< Bestrafungen geben, wird für den an sich selbst verzweifelnden Jungen zur Befreiung. Im Kinderheim gelangt der "Dieb" zu der Erkenntnis, da¿ er in Wahrheit das Opfer einer Intrige durch das ehemalige Dienstm"dchen geworden ist. Das Bedrückende an dieser Geschichte ist jedoch die Tatsache, da¿ die Eltern, auch nachdem sie von der kriminellen Energie ihres Dienstm"dchens wissen, nicht an die Unschuld ihres eigenen Sohnes glauben und ihm die vollst"ndige famili"re >Rehabilitation< weiterhin verweigern. Schmerzlich mu¿ der Junge erfahren, da¿ es offensichtlich keine vollst"ndige Erlösung von der Schuld der anderen gibt. Und dies trifft nicht nur für den famili"ren Mikrokosmos zu, sondern es gewinnt auch gerade dann an Bedeutung, wenn man die Geschichte vor dem Hintergrund der Zeit liest, in der sie sich ereignet hat: der Zeit zwischen 1945 und 1946.
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