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Februar 2004 - kartoniert - 288 Seiten
Zu diesem Buch
Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen. Herfried Münkler macht die Folgen dieser Entwicklung deutlich. Er zeigt, wie mit dem Verschwinden von klassischen Schlachten und Frontlinien auch die Unterscheidung von Krieg und Frieden brüchig geworden ist, und erörtert, wie man den besonderen Gefahren begegnen kann, die von den neuen Kriegen ausgehen.Herfried Münkler, geboren 1951 in Friedberg, ist Professor für Politikwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er ist mit zahlreichen Studien zur politischen Ideengeschichte und zur Theorie des Krieges hervorgetreten. Nicht wenige sind mittlerweile Standardwerke, so etwa "Machiavelli" (1982) und "Gewalt und Ordnung". Bei Rowohlt ebenfalls zum Thema erschienen: "Der neue Golfkrieg" (2003).
Der klassische Staatenkrieg scheint zu einem historischen Auslaufmodell geworden zu sein; die Staaten haben als Monopolisten des Krieges abgedankt. Was aber ist an ihre Stelle getreten? Und wodurch zeichnen sich die neuen Kriege aus?
"Selten hat man ein gescheiteres und konziseres Buch über die Kriege der Zukunft in der Hand gehalten als dieses."
DEUTSCHLANDFUNK
ISBN 3-499-61653-X
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