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Februar 2003 - kartoniert - 180 Seiten
Behütet von seinen Eltern wird die glückliche Kindheit des erst vierjährigen
Eberhard durch Bombenangriffe auf Stettin jäh unterbrochen. In Hinterpommern,
wo die Mutter mit ihren Kindern Zuflucht findet, verbringt er in ländlicher
Idylle unbekümmerte Jahre. Nur das Donnergrollen in der Ferne lässt ihn
die Gefahr erahnen. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges flieht die Familie
vor der heranrückenden Roten Armee nach Rügen, wo Eberhard wieder eine
unbeschwerte Zeit auf dem Lande verbringt. Der Vater gerät in Gefangenschaft
und kehrt erst fünf Jahre später heim. Nachdem die Mutter nach Kriegsende
mit ihren Kindern nach Stettin zurückgegangen ist, muss auch Eberhard erfahren
was Hunger, Unrecht und Gewalt bedeuten. Als feststeht, dass Stettin nicht
mehr zu Deutschland gehören wird, kehrt die Mutter mit ihren Kindern endgültig
nach Rügen zurück. Für Eberhard wird Rügen nun zur Heimat, wo er eine erfüllte
und kreative Jugend verbringt, trotz und gerade wegen der vielen Entbehrungen
der Nachkriegszeit.
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