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September 2003 - kartoniert - 262 Seiten
Neue Technologien und damit verbundene Industriezweige treiben die
Privatisierung der Natur voran, provozieren aber auch neue Formen des Protests und des
Widerstands. Zur Regulierung dieser Konflikte hat sich in den vergangenen Jahren ein sehr
komplexes Netzwerk internationaler Regulation herausgebildet, bei dem internationale
Umweltkonventionen mit Abkommen zur Handelsliberalisierung kollidieren und beide
wiederum in einem widersprüchlichen Verhältnis zu nationalen, regionalen und lokalen
Problem- und Politikebenen stehen. Dieses Netzwerk ist paradigmatisch dafür, welche
Konflikte und welche Formen der internationalen Regulation mit der neuen, postfordistischen
Stufe kapitalistischer Vergesellschaftung verbunden ist, die oftmals oberflächlich als
Globalisierung etikettiert wird. Es lässt sich daran aber auch exemplarisch die Herausbildung
einer neuen Form globaler Herrschaft nachzeichnen, die als "Internationalisierung des
Staates" begriffen werden kann.
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