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November 2002 - gebunden
Zum Inhalt der drei Bände:
"Das Göttliche Leben" ist Sri Aurobindos Haupt- und Meisterwerk. Es vermittelt die philosophische Grundlage zu allen übrigen Werken dieses großen indischen Philosophen der Neuzeit: zu Yoga und Dichtkunst, zu Politik, Kultur und Erziehung ... Dem unermüdlichen Übersetzer Heinz Kappes sei gedankt für seine zuverlässige und aus der Sache lebende Übersetzungsarbeit. (Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte, Erlangen)
(Übersetzer Heinz Kappes zum vorliegenden Werk:) Sri Aurobindos Magnum Opus, das "Life Divine", ist ein Wahrzeichen in der Geschichte menschlichen Denkens und Strebens. Es verkörpert die höchste, umfassendste schöpferische Weisheit spiritueller Erfahrung.
(Romain Rolland:) Sri Aurobindo, der Überragendste der indischen Denker, hat die vollkommene Synthese zwischen dem Genius des Westens und dem des Ostens realisiert.
(Rabindranath Tagore:) Schon auf den ersten Blick konnte ich erkennen, daß er eine schweigende Macht von Inspiration in sich konzentriert hatte ... Ich sagte zu ihm: "Du hast das Wort, und wir warten darauf, es von Dir zu empfangen."
Die deutsche Ausgabe umfaßt drei Bände.
Band 1 (ist gleich:) Erstes Buch: Die allgegenwärtige Wirklichkeit und das Universum.
Band 2 (ist gleich:) Zweites Buch: Das Wissen und die Unwissenheit. Die spirituelle Evolution. 1.Teil: Das unendliche Bewußtsein und die Unwissenheit.
Band 3 (ist gleich:) Zweites Buch, 2.Teil: Das Wissen und die spirituelle Evolution.
Über den Verfasser:
Sri Aurobindo wurde am 15. August 1872 in Calcutta geboren. Von 1877 bis 1879 lernte er in der Loretto-Schule irischer Nonnen in Darjeeling. Mit sieben Jahren kam er mit seinen zwei Brüdern nach England, wo er 14 Jahre lebte, Schulen besuchte, mit Auszeichnung studierte. 1893 verließ er England und trat in den Dienst des Maharaja von Baroda. 1905 begann er mit der Agitation gegen die Teilung Bengalens durch die britische Kolonialmacht. Er wurde Direktor des ersten national-indischen Colleges in Calcutta. Von 1902 bis 1910 kämpfte er in und außerhalb der Congreß-Partei für Selbstregierung und Unabhängigkeit. Im August 1907 wurde er erstmals unter Anklage des Aufruhrs verhaftet. Während mehr als einjähriger Untersuchungshaft nach seiner zweiten Verhaftung erfuhr er seine innere Wandlung. Nach seinem Freispruch 1910 verließ er Calcutta, hielt sich zunächst versteckt, bis er sich nach der französischen Kolonie Pondicherry (Südindien) einschiffte, wo er bis zu seinem Tode am 5. Dezember 1950 blieb. Hier begegnete er erstmals 1914 der Französin Mirra Alfassa (The Mother), die ab 1926 den Ashram von Pondicherry leitete. Nach vier Jahren schweigender sadhana hatte Aurobindo 1914 mit der Veröffentlichung seiner geistigen Überlegungen und Erfahrungen begonnen, zunächst in der Zeitschrift "Arya" (bis 1921).
Heute umfaßt sein Gesamtwerk in der aus Anlaß seines 100. Geburtstages erschienenen Jubiläums-Ausgabe mehr als 30 Bände. Es ist für den Westen schon deshalb von größtem Interesse, weil Aurobindo auch in westlichen Kategorien zu denken verstand.
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