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März 2002 - kartoniert - 176 Seiten
Warum hungern in Afrika, Asien, Lateinamerika und selbst in Osteuropa Millionen
von Menschen? Warum gibt es andererseits Regionen, in denen Nahrungsmittel
vernichtet werden? Wie entsteht dieses Ungleichgewicht und wer trägt die
Verantwortung dafür? Jean Ziegler stellt sich den bohrenden Fragen seines
Sohnes, warum die Reichen immer reicher werden und sich gleichzeitig der
Hunger immer weiter ausbreitet. Denn jährlich verhungern 30 Millionen Menschen,
Hunderte von Millionen sterben an den Folgen von Krankheiten, Epidemien
und Mangelerscheinungen infolge von Unterernährung - und dies, obwohl die
weltweit produzierten Nahrungsmittel für über 12 Milliarden Menschen ausreichen
würden. Der politisch gerade für die Menschen in der sogenannten Dritten
Welt engagierte Autor hat sich vor Ort ein Bild verschafft und erkannt:
Hunger ist kein Schicksal, sondern Menschenwerk. Zieglers Buch ist ein
einfühlsamer Frage-Antwort-Dialog - ein engagierter Appell gegen die Gleichgültigkeit,
ohne Larmoyanz und falsche Betroffenheit, aufrüttelnd in seinem Engagement
und Zorn gegen die Verantwortlichen.
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
Eindeutig empfehlenswert!
von
Judith Hafner
, 30.05.2011