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November 2008 - kartoniert - 240 Seiten
Von Fremdem kann erst dann im radikalen Sinne die Rede sein, wenn Fremdartiges in unsere Vernunftordnung eindringt und Fremdes uns im eigenen Hause heimsucht. Die von Waldenfels vorgelegten topographischen Erkundungen gehen von der Annahme aus, daß Fremdes nicht nur seine Zeiten, sondern auch seine Orte hat. Von Husserl und Heidegger, Merleau-Ponty und Levinas, Bachelard und Foucault werden Anregungen aufgegriffen, die zu einem orthaften Denken anleiten und in die Nähe der Ethnologie als einer Wissenschaft vom kulturell Fremden führen. Im vorliegenden Band wird die Problematik fortgeführt, mit der sich Waldenfels schon in seinen Büchern Der Stachel des Fremden (1990, stw 868) und Antwortregister (1994) beschäftigte. Weitere Bände zu Fragen der Normalisierung, der Künste und der Sprache werden folgen.
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