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März 2009 - kartoniert - 79 Seiten
Mit seinen Übertragungen der Odyssee (1781) und der Ilias (1793) setzt
Johann Heinrich Voß heute noch Maßstäbe. Die Auswahl seiner Gedichte beweist,
dass der Homer-Übersetzer, der auch als Verfasser von Idyllen Ruhm erwarb,
ebenfalls ein Lyriker von Rang ist. Der Bogen spannt sich von ausgelassenen
Liebes- und Trinkliedern über ernste Gedanken zu Tod und Vergänglichkeit
bis zur Satire. Neben dem Lob ländlich-beschaulicher Lebensweise überrascht
das Engagement für demokratische Reformen. Die einführenden Texte zu den
acht Themenbereichen, die zwanglos die neuesten Ergebnisse der Voß-Forschung
berücksichtigen, ermöglichen einen umfassenden Einblick in die Gedankenwelt
des unverdientermaßen in Vergessenheit geratenen Dichters.
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