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Juli 2011 - kartoniert - 288 Seiten
Silke Harms erinnert an die lange vernachlässigte Bedeutung der geistlichen Übung für evangelische Theologie und Praxis. Sie legt dar, dass sich das geistliche Üben mit gutem Grund auf protestantisches Erbe beziehen lässt.
Aszetik - die Lehre von der geistlichen Übung - war lange Zeit ein Stiefkind der Praktischen Theologie. Silke Harms untersucht die Bedeutung der Übung für die evangelische Theologie und Praxis. Sie weist am Beispiel des Kursmodells der »Exerzitien im Alltag« nach, dass die Vermittlung von Inhalten des Glaubens notwendig einer Einübung in christliche Glaubensvollzüge bedarf. Eine ausführliche Untersuchung der Schriften von Martin Luther und Friedrich Schleiermacher hebt die Bedeutsamkeit dieser beiden Vertreter protestantischer Theologie für eine evangelische Aszetik der Gegenwart hervor.
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