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Februar 2001 - gebunden - 568 Seiten
In diesem Buch bewährt sich Reich-Ranicki als temperamentvoller und anschaulicher
Erzähler. Farbig, pointiert und anekdotenreich schildert er die Stationen
seines so bewegten Lebens. Er berichtet über die 'Gruppe 47', er beschreibt
seine Jahre als ständiger Kritiker bei der 'Zeit' und später als Literaturchef
bei der 'Frankfurter Allgemeinen', er erinnert sich an Begegnungen mit
Bertolt Brech und Anna Seghers, mit Elias Canetti und Thomas Bernhard,
mit Böll, Frisch und Grass und vielen anderen. So skizziert er ein aufschlußreiches
und überraschendes Bild des literarischen Lebens in Deutschland. Reich-Ranickis
Autobiographie ist ein Epochenbuch, ist Bekenntnis und Darstellung in einem,
eine zeitkritisch Chronik und zugleich die Geschichte einer Ehe, es ist
ein Buch über die Literatur und nicht zuletzt über die Liebe. Ob der Autor
es wollte oder nicht, es ist ein Deutschlandbuch geworden...
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
Wirklich sehr beeindruckend und hervorragend geschrieben!
von
Elisabeth Stein-Salomon
(Akademische Buchhandlung Knodt)
, 28.11.2006