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März 2002 - kartoniert - 232 Seiten
In diesem Buch verteidigt Roger Penrose seine These, dass Bewusstsein auf
quantentheoretischer Basis erklärt werden könnte - wobei er sich der Kritik
des theoretischen Physikers und Kosmologen Stephen Hawking, der Philosophin
Nancy Cartwright und des Philosophen Abner Shimony stellt. Hawking, ehemaliger
Student, Freund und Kollege von Penrose, wendet sich gegen eine platonistische
Sicht, der zufolge mathematische Objekte in einer Ideenwelt existieren.
Als Positivist glaubt Hawking, dass mathematische Modelle Konstruktionen
sind, die sich an physikalischen Beobachtungen als richtig oder falsch
erweisen. Abner Shimony wendet ein, dass eine philosophische Begründung
der Phänomene nur möglich ist, wenn man sich auf eine philosophische Ontologie
einigt. Wie kann ein Physikalismus, der allein quantenmechanische Phänomene
und ihre mathematischen Beschreibungen zulässt, ein nichtphysikalisches
Problem wie Bewusstsein erklären? Nancy Cartwright schließlich fragt, mit
welcher Berechtigung die Physik den anderen Wissenschaften bei der Erklärung
des Bewusstseins vorzuziehen sei. Warum nicht Bewusstsein mit biologischen
Gesetzen begründen? All diese Fragen lassen Penrose nicht an seinem Konzept
zweifeln, den Schlüssel für die Unberechenbarkeit vieler Bewusstseinsprozesse
in einer künftigen Theorie zu vermuten, die Quantenphysik und Gravitation
vereinigen soll.
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