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März 2011 - gebunden - 221 Seiten
Brasilia ist eine realisierte Utopie. Der Schweizer Magnum-Fotograf René Burri dokumentierte die aus dem Boden gestampfte Hauptstadt Brasiliens von 1960 bis 1993: zuerst ihren Aufbau, dann ihr Alltagsleben. Die meisten seiner Fotografien sind bislang unveröffentlicht. Dieses Buch präsentiert Burris reiches Bildmaterial nun zum ersten Mal. Die Farb- und Schwarzweissaufnahmen zeigen architektonische Ikonen wie Brasilias berühmtes Parlamentsgebäude im Bau, Wohnblocks oder die Sicht aus dem Flugzeug auf die dem Urwald abgerungenen Bauflächen. Doch es wären keine Bilder des «Menschenfotografen», wie Burri oft genannt wird, wenn nicht der Mensch in Bezug zur Architektur gesetzt wäre: Porträts des Architekten Oscar Niemeyer, der Arbeiter oder Politiker sind ebenso eingefangen wie Strassenszenen oder stimmungsvolle Partys. Deutlich werden so die ungeheure Aufbruchstimmung und Anstrengung, die den Aufbau begleiteten, sowie die visionären Dimensionen dieser ultramodernen neuen Hauptstadt.
Mit einem Essay von Arthur Rüegg zur Planungs- und Stadtgeschichte Brasilias sowie zu Burris Fotografien, einem Auszug aus einem Text der brasilianischen Schriftstellerin Clarice Lispector, einem Text von René Burri und Faksimiles seiner Magazin-Veröffentlichungen
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