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Juni 2004 - kartoniert - 190 Seiten
Der Umgang mit dem Pferd, das Erlernen der Beeinflussung des Pferdes ('Reiten')
und das seelische Geschehen beim Getragenwerden durch das Pferd sind die
drei wesentlichen Faktoren des heilpädagogischen Reitens. Das Pferd als
Brücke für die Beziehung zum Menschen ermöglicht auch schwierigen und als
'therapieresistent' bezeichneten Kindern und Jugendlichen neue Erfahrungen
und Wachstum. Das psychoanalytisch orientierte Reiten bietet Kindern und
Jugendlichen den Umgang mit dem Pferd und das Reiten als Medium zur Darstellung
ihrer Konflikte. Im umgrenzten Raum der Reithalle, des Reiterhofes und
seiner näheren Umgebung können die Probleme von einzelnen und Gruppen dargestellt
werden. Die Autorin stellt theoretisch und praktisch dar, wie mit der Pädagogin
langsam eine Beziehung entsteht, in der sich die inneren Themen des Kindes,
seine Sorgen, Wünsche, Aggressionen und inneren Konflikte, entfalten können
und mit Hilfe der Pädagogin in Worte gefaßt werden. Beide lernen, die in
Erscheinung tretenden Gefühle und Vorstellungen in einen Zusammenhang mit
den Problemen und Symptomen des Kindes zu bringen und darüber deren Ursachen,
die bisher unbewußt waren, zu verstehen.
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