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2009 - kartoniert - 89 Seiten
Auf dem Gebiet der Sterbe- und Todesforschung hat sich wohl kaum ein Wissenschaftler einen bedeutenderen Namen errungen als die Ärztin Dr. Elisabeth Kübler-Ross. In ungezählten Stunden an den Betten von Sterbenden hat sie deren Verhalten und Aussagen aufgezeichnet. Dabei ist ihr unter anderem ganz klar geworden, daß jene vom Tode Gezeichneten nicht etwa "halluzinieren", wenn sie davon sprechen, Abgeschiedene zu sehen, die schon darauf warten, sie abzuholen. Blinde die klinisch tot waren, berichteten nach ihrer Rückkehr, daß sie beim vorübergehenden Austritt aus ihrem Körper wieder sehen konnten, während Kinder, die nach einer Chemotherapie sämtliche Haare verloren hatten, im außerkörperlichen Zustand alle ihre Haare an einem gesunden Körper wieder besaßen. Die Sterbenden und die zurückgekehrten klinisch Toten sind die Hauptquellen für ihre wissenschaftlichen Untersuchungen.
Ergänzend durfte Elisabeth Kübler-Ross darüberhinaus ganz persönliche Erlebnisse erfahren, die das, was sie erforschte, vollauf bestätigen.
Die Berichte über ihre Forschungsarbeit und deren Ergebnisse, in die dieses Buch einen Einblick gewährt, könnten dem Bewußtsein der heutigen Menschheit neue Denkanstöße geben. So mancher "Aufgeklärte", der bisher "mangels Beweisen" ein Leben nach dem Tode leugnete, darf nun - und zwar vom wissenschaftlichen Standpunkt aus - sich eines "besseren" belehren lassen, denn die Wissenschaftlerin Dr. Elisabeth Kübler-Ross spricht unmißverständlich aus, zu welchem Ergebnis ihre Forschungen sie geführt haben:
"Jener Tod, von welchem uns die Wissenschaftler überzeugen wollen, existiert in Wirklichkeit überhaupt nicht."
"Der Tod ist ein Hinübergehen in einen neuen Bewußtseinszustand, in welchem man fortfährt, zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu verstehen, zu lachen, und wo man befähigt ist, weiterhin (seelisch und geistig) zu wachsen."
"Zweitausend Jahre lang hat man Sie dazu ersucht, an die jenseitigen Dinge zu glauben. Für mich ist es nicht mehr eine Sache des Glaubens, sondern eine Sache des Wissens. Und ich sage Ihnen gern, wie man zu diesem Wissen gelangt, vorausgesetzt, Sie wollen wissen."
Die Schweizer Ärztin Dr. Elisabeth Kübler-Ross wurde für ihre wissenschaftlichen Arbeiten von mehreren Universitäten mit einem Ehrendoktortitel ausgezeichnet. Die Sterbeforschung hat durch ihre Bücher an besonderer Aktualität gewonnen, wie auch in der Sterbehilfe durch ihre eindringlichen Appelle neue Akzente gesetzt wurden.
"Ich glaube, es ist jetzt Zeit, daß die Leute wissen, daß der Tod gar nicht existiert, wenigstens nicht so, wie wir uns das vorstellen"
"Der Tod ist ganz einfach das Heraustreten aus dem physischen Körper, und zwar in gleicher Weise, wie ein Schmetterling aus seinem Kokon heraustritt."
"Sterben ist nur ein Umziehen in ein schöneres Haus"
Anzahl der Meinungen insgesamt: 2
enttäuschend
von
Leser
, 16.10.2011
Ein phantastisches und wundervolles Buch
von
Gabrielsky
, 12.07.2011