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2002 - kartoniert - 248 Seiten
Das Verständnis von Begriffen wie Transzendentalphilosophie, Metaphysik, Erkenntnistheorie, apriorische Grundlagen des Verstandes, kategorischer Imperativ oder kritisch-subjektive Ästhetik ist unerlässlich, will man sich den Kant\schen Grundgedanken und damit Deutschlands berühmtem Moralphilosophen nähern. Der am 22.4.1724 in Königsberg geborene Immanuel Kant studierte Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie an der Universität Königsberg, war dann Privatdozent und später Professor für Logik und Metaphysik. Seine ethische Weltanschauung proklamiert er mit "Der Kritik der praktischen Vernunft" (1788). Hier wird jenseits der gängigen religiösen oder moralischen Normen, einzig auf die Vernunft als Richtschnur allen Handelns abgestellt, was fortgeführt zum kategorischen Imperativ wurde, einem Moralbegriff, der sich nicht göttlich, sondern zivilisiert begründet.. Mit der "Kritik der Urteilskraft" (1790) wird eine kritisch-subjektive Ästhetik referiert. Für Laien ist Immanuel Kants Werk schwer bis gar nicht zugänglich, lediglich seine Schrift "Zum ewigen Frieden" (1795) ist leichter verständlich und damit publikumswirksam. Dennoch hat sein Werk auf die Philosophie und die Literatur nachhaltige Wirkung gehabt. Schillers theoretisches und dramatisches Schaffen ist ohne Kant nicht vorstellbar und etwa Hegel, Schelling, Schopenhauer, Nietzsche oder Heidegger hat er grundlegend beeinflusst. Das Gesamtwerk des am 12.2.1804 verstorbenen Philosophen ist in 23 Bänden erhältlich.
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