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2003 - kartoniert - 224 Seiten
'Das Dosenmilch-Trauma' ist eine Zeitreise der etwas anderen Art durch
eine Kindheit und Jugend, wie sie schlimmer nicht hätte sein können. Aufgewachsen
als Kind der beiden einzigen bayerischen 68er ('Mama und Papa hatte ich
nicht, ich mußte immer Eberhard und Renate sagen!'), macht Jess Jochimsen
klar, warum seine Generation heute so ist, wie sie ist. Was bedeutet es,
wenn die Eltern auf Che Guevara und freie Liebe stehen, man selbst aber
Wickie und Winnetou als Helden auserkoren hat und 'La Boum' für den Gipfel
der Erotik hält? Was wird aus einem, der von Freaks erzogen wurde und eigentlich
immer normal sein wollte? Die Stories dieses Buches, mal grotesk, mal liebevoll
komisch, verdichten sich zu einem irrwitzigen Roman des Erwachsenwerdens,
zu einem präzisen Bild der heutigen Endzwanziger, deren wichtigste Frage
nie 'links oder rechts?' war, sondern 'Geha oder Pelikan?'.
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
nein
von
Tilman Schneider
, 05.05.2008