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April 1997 - kartoniert - 272 Seiten
«Wenn du die Stärke eines Patienten aufbauen willst, widersprich ihm » - so lautet die Kurzformel der Provokativen Therapie. In der gezielten therapeutischen Provokation des Klienten persifliert und überzeichnet der Therapeut dessen Nöte und Sorgen. Er verführt ihn dazu, über sich selbst zu lachen - und lacht mit ihm, leicht über ihn! Dieses Lachen befreit den Klienten aus der Opferrolle und verschafft ihm die Möglichkeit, sich von seinem Unglück zu distanzieren und neue, optimistische Wege für den Umgang mit seinen Problemen zu entwickeln. Seine Eigenverantwortung wird gestärkt, weil der Therapeut sich wie ein Partner auf gleicher Ebene verhält und ihn nicht als den Bedürftigen und Schwachen schont. Die Provokative Therapie, die in diesem Buch beschrieben wird, geht auf den amerikanischen Psychologen Frank Farelly zurück. Hans-Ulrich Schachtner und Eleonore Höfner haben sie nach Deutschland geholt und in dem von ihnen mitbegründeten «Deutschen Institut für Provokative Therapie» weiterentwickelt. Der Provokative Stil begründet keine neue Therapieschule, sondern kann jede Form der Kommunikation bereichern. Denn Lachen macht den Umgang mit Menschen einfach müheloser für jeden.
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