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August 2001 - kartoniert - 404 Seiten
Jahrtausende haben die Kulturen rings um das Mittelmeer ihre Tempel, Theater
und Städte mit dem Goldenen Schnitt geplant. Mit ihm kann man auf geometrische
Weise und durch bestimmte Zahlenfolgen konstante Maßverhältnisse erzeugen.
Anfangs wurden diese Zahlen als göttliches Geschenk an die Menschen interpretiert.
Durch die griechischen Philosophen begann die rationale Auseinandersetzung
mit der Geometrie des Goldenen Schnitts und mit seinen Zahlen. Gebilde
mit seinen Proportionen galten als besonders ästhetisch und spiegelten
die Verwandtschaft des Menschen mit den Göttern wider. Auch die gesamte
Kunst gehorchte diesem Prinzip. Nachfolgende Kulturen betrachten die griechisch-römische
Kunst als vollkommen und nahmen sie immer wieder zum Vorbild. Die moderne
Naturwissenschaft konnte schließlich zeigen, dass der Goldene Schnitt auch
in Biologie, Astronomie und Festkörperphysik als natürliche Ordnung vorkommt.
Das reichillustrierte Werk beschreibt diese Aspekte; es eignet sich zur
selbstständigen Lektüre für neugierige Leser, die an Ordnung, Harmonie
und Maß in der Welt interessiert sind.
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