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September 2002 - Pappe - 463 Seiten
Göteborg im Herbst. Nach seinem Vaterschaftsurlaub an den vertrauten Schreibtisch
bei der Kriminalpolizei zurückgekehrt, wird Kommissar Erik Winter ein merkwürdiger
Fall übertragen. Gleich mehrere junge Männer wurden nachts auf menschenleeren
Plätzen von hinten angefallen und mit einem schweren Gegenstand niedergeschlagen.
Keiner will den Angreifer gesehen, kein Opfer das andere gekannt haben.
Doch ein anderer Fall bereitet Erik Winter mehr Sorgen: Nach und nach gehen
bei der Polizei Meldungen verängstigter Eltern ein, ihre Kinder seien von
einem unbekannten Mann aus ihrer Tagesstätte entführt worden. Aus den Aussagen
der Kinder etwas zu schließen ist nicht leicht, doch Winter ist hellhörig
geworden, denn auch die Tagesstätte seiner Tochter Elsa ist betroffen.
Die Kinder erzählen nur, dass der ¿Onkel¿ ihnen ein Spielzeug weggenommen
habe und dass ein kleiner Papagei vom Rückspiegel seines Autos baumle.
Je weiter die Ermittlungen fortschreiten, desto deutlicher werden die Indizien
dafür, dass beide Vorgänge mehr miteinander zu haben, als Winter lieb ist.
Als dann auch noch seine kleine Tochter in Gefahr gerät, hilft ihm nur
noch sein psychologischer Spürsinn weiter, und der führt ihn in Abgründe
der Seele, wie sie schwärzer kaum sein könnten.
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
Gute Idee, aber zu langatmig
von
Frank Streibhardt
, 14.11.2004