Bewertung schreiben
Schreiben Sie eine Bewertung für: Berlin Alexanderplatz
Nur die mit fett gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!
April 1965 - kartoniert - 464 Seiten
Der ehemalige Transportarbeiter Franz Biberkopf hat wegen der Ermordung
seiner Geliebten eine vierjährige Haftstrafe verbüßt. Nach der Entlassung
aus dem Zuchthaus will er ein anständiges Leben führen; er findet sich
jedoch nicht zurecht, wird menschlich enttäuscht, gerät in kriminelle Kreise
und lässt sich auf ein Kräftemessen mit Reinhold, dem dämonischen Anführer
einer Verbrecherbande, ein. Bei einer Diebestour stößt Reinhold Biberkopf
aus dem Auto; Franz verliert dadurch einen Arm und wird zum Invaliden.
Wild entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen, sucht Biberkopf erneut
die Konfrontation mit Reinhold und prahlt ihm gegenüber mit seiner Braut
Mieze. Reinhold versucht daraufhin, die junge Frau für sich zu gewinnen;
als ihm dies nicht gelingt, bringt er sie um. Biberkopf erkennt seine Mitschuld,
bricht zusammen, wird unter Mordverdacht verhaftet und in die Irrenanstalt
eingeliefert. Im Angesicht des Todes vergegenwärtigt er sich seinen Unheil
bringenden Hochmut und legt seine alte Persönlichkeitsstruktur ab. Nach
Freispruch und Entlassung stellt er sich zum ersten Mal bewusst dem Leben.
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
Lichter der Großstadt
von
Polar
, 12.08.2007