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Januar 2011 - kartoniert - 120 Seiten
Der Mann aus Stein ist kein antiker Philosoph. Wäre er einer, er würde in der von Griechen gegründeten Stadt nicht auffallen. Der Mann aus Stein ist auch kein griechisch-römischer Fruchtbarkeitsgott. Wäre er ein solches Abbild, er würde in der Stadt, die seit Jahrtausenden eine Stadt des prallen Lebens ist, wohl nicht beachtet werden. Der Mann aus Marmor stellt den Flussgott Nil dar, und das macht ihn so besonders. Er wurde hier vor zwei Jahrtausenden von Handelsreisenden aus Alexandria aufgestellt, als Zeichen des Heimwehs. Für uns ist er das Wahrzeichen einer Stadt, die seit ihrer Gründung ein Schmelztiegel ist für Menschen, die gekommen sind, um hier ein neues Leben zu finden und ihr Glück und ihren Frieden zu suchen. So wie die fliegenden Händler am Fuße der alten Statue aus Marmor.
Anzahl der Meinungen insgesamt: 1
Authentisch, aktuell und erstaunlich vielfältig im Inhalt für seine 120 Seiten
von
Peter Krackowizer
, 16.06.2011