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August 2011 - kartoniert - 24 Seiten
Quelle: Wikipedia. Seiten: 24. Kapitel: Seeschlacht auf dem Ärmelkanal, Schlacht am Hafrsfjord, Seeschlacht von Sluis, Seeschlacht von Giglio, Schlacht bei Fimreite, Belagerung von Konstantinopel, Schlacht von Sandwich, Seeschlacht von Brest, Schlacht bei Hjørungavåg, Seeschlacht bei Curzola, Schlacht von Phoinix, Seeschlacht bei Meloria, Schlacht von Cadzand, Seeschlacht von Svold, Seegefecht beim Dänholm, Seeschlacht von Arnemuiden, Seeschlacht bei Pola, Seeschlacht von Dan-no-ura, Seeschlacht von La Rochelle, Seeschlacht von Ostia. Auszug: Die Seeschlacht auf dem Ärmelkanal in den Jahren 1338 bis Frühjahr 1340 umfasste zunächst eine Serie von Überfällen durch die französische Marine und angeheuerten Piraten auf englische Hafenstädte, Schiffe und Inseln im Ärmelkanal in der Frühphase des Hundertjährigen Krieges. Ziel war es, Handel und Schifffahrt empfindlich zu stören und somit die englischen Vorbereitungen für einen Krieg zu Land gegen Frankreich im Keim zu ersticken. Die durch die Überfälle ausgelöste Panik, sowie die Verluste an Sachwerten und Handel in der Region, führten zu einer dramatischen Anpassung der englischen Finanzen. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Umkehrung der Rollen, bei der die englische Marine die französischen Küsten überfiel und für die nachfolgenden zwei Jahrzehnte den Ärmelkanal weitestgehend kontrollierte. Küstenüberfälle waren im England des 14. Jahrhunderts selbst in Friedenszeiten nicht ungewöhnlich und wurden überwiegend von Piraten und gelegentlich auch von königlichen Schiffen aus Frankreich, Kastilien, Genua, Schottland und Skandinavien durchgeführt. Ziele waren in der Regel die Küstenschifffahrt oder Fischerdörfer. Die Seeschlacht auf dem Ärmelkanal in den Jahren 1338 und 1339 unterscheidet sich vor allem darin, dass die Angriffe geplant und koordiniert erfolgten, auf eine übergeordnete Strategie ausgerichtet waren und primär auf größere englische Städte denn auf isolierte Siedlungen zielte. Im Jahre 1338 - der Hundertjährige Krieg hatte erst im Vorjahr begonnen - sah sich der französische König Philipp VI. einer ernsthaften Bedrohung von zwei Seiten ausgesetzt. Im Süden lag das englische Gebiet Aquitanien von dem aus Berittene Überfälle und Raubzüge (so genannte Chevauchée) in das französische Herzland unternehmen konnten. Der Grenzverlauf war in diesem Gebiet nur ungenau festgehalten und orientierte sich mehr an dem Zugehörigkeitsgefühl der lokalen Bevölkerung denn festgehaltenen Grenzen. Im Nordosten Frankreichs war die Situation sogar noch verzweifelter, da sic
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