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Januar 1992 - kartoniert - 360 Seiten
Spätestens nach dem Massaker im Heysel-Stadion von Brüssel, bei dem 39 Menschen starben und 600 verletzt wurden, ist die entfesselte Gewalttätigkeit von Fußball-Rowdys zu einem Thema geworden, das auch eine breite Öffentlichkeit beschäftigt. Bill Buford reiste mit den Fans von Manchester United durch Europa und schildert eine Welt, die sich neben der "normalen", gesitteten etabliert hat und nun auf diese übergreift.Ein Mann, der zunächst wenig Ahnung vom Fußball hat, wird zufällig Zeuge, wie ein Sonderzug voller Fußball-Fans völlig außer Rand und Band gerät. Die entfesselte Gewalttätigkeit lässt ihn nicht mehr los. Er schleust sich unter die Fans und begleitet sie quer durch Europa. Sein Bericht erspart dem Leser nichts.
Geil auf Gewalt, packend wie ein Krimi, ist eine außergewöhnliche Reportage. Und auch da, wo Buford, der Schlachtenbummler, den Kopf verliert, bleibt Buford, der Reporter, kühl und gelassen.
Vom Spiegel als »packende Reportageliteratur mit albtraumartigen Szenen und groteskem Witz« bezeichnet, ist das Buch zugleich »an sprachlicher Brillanz, Witz (!) und Spannung schwer zu überbieten« (Stern).
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