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August 1996 - gebunden - 264 Seiten
Die Gründung der DDR erlebte Günter de Bruyn im Alter von 22 Jahren - ihr Ende, als er 63 Jahre alt geworden war, Von den vierzig Jahren, die dazwischen liegen und den größten Teil seines Lebens ausmachen, berichtet er in diesem Buch - und setzt damit seine vielbeachtete autobiographische :Zwischenbilanz9 fort. De Bruyn erzählt sein Leben farbig, lebendig und fesselnd, aber er prüft dabei auch sein Handeln und Unterlassen als Bürger eines diktatorischen Staates gewissenhaft und ohne Schonung für sich selbst. Er beschreibt seine frühen Arbeitsjahre als Bibliothekar in Ost-Berlin, seine ersten Erfolge als Schriftsteller mit Romanen, die seinen Namen auch im Westen bekanntmachten. De Bruyn schildert Begegnungen mit Autoren wie Heinrich Böll, Wolf Biermann und Christa Wolf, mit SED-Funktionären wie Hermann Kant und Klaus Höpke, aber auch mit unbekannten Freunden und Kollegen. Sein Lebensbericht konzentriert sich auf Erfahrungen und Erlebnisse, die sich heute in beiden Teilen Deutschlands verallgemeinern lassen, auf Situationen, die von sowohl großem intellektuellen wie menschlichem Interesse sind.
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